Woche 7: Gemeinsame Veränderungen

Eine Woche Zeit...

...für gemeinsame Veränderungen

Die Fastenzeit neigt sich dem Ende zu und damit die Zeit, in der wir uns auf einen bewussten Umgang mit den Ressourcen in Gottes Schöpfung konzentriert haben. Am Osterfest freuen wir uns darüber, dass es jemanden gibt, der uns Kraft für Veränderungen schenkt und uns daran erinnert, dass wir zum Segen für unsere Mitgeschöpfe, Menschen, Tiere und Pflanzen werden können.

In dieser Woche...

  • organisiere ich einen Spaziergang mit Familie / Freunden / Mitbewohnenden, auf dem wir die Veränderungen des Frühlings in der Natur in Augenschein nehmen.
  • berechne ich meinen ökologischen Fußabdruck erneut mit meinen Veränderungen aus der Fastenzeit.
  • notieren wir für uns als sichtbare Erinnerung, welche Punkte wir weiter verfolgen möchten und überlegen, was ab sofort einen festen Platz in unserem Alltag einnehmen kann.
  • informiere ich mich über Initiativen für Klimaschutz an meinem Wohnort und der näheren Umgebung, suche das Gespräch mit engagierten Menschen dort und bringe mich ein.
  • erzähle ich anderen von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen. Denn man weiß: Um andere zu motivieren, braucht es engagierte Vorbilder.
Foto: StartupStockPhotos/Pixabay

"Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen."

Kurt Marti (1921-2017) Schweizer Pfarrer und Schriftsteller

Noch nicht genug? Hier gibt es Inhalte zum Vertiefen.

Weitere Tipps: In dieser Woche...

  • finde ich etwas aus meinem Besitz, das ich nicht mehr brauche, aber jemand anderes gerne hätte, und verschenke es.
  • informiere ich, wo in meiner Kommune Ehrenamtliche oder andere Unterstützung für die Corona-Krise gesucht werden und überlege ich, ob ich etwas beitragen kann.
  • organisiere ich mit Freunden/meiner Haugemeinschaft/meiner Nachbarschaft etwas Nachhaltiges und Gemeinschaftsbildendes.
    Momentan ist es natürlich schwierig, etwas gemeinschaftliches zu planen. Wie wäre es damit, jetzt schon mal für den Herbst zu planen, feste Verabredungen mit den entsprechenden Personen zu treffen und sich das Ganze in den Kalender einzutragen?
    Solche Projekte sollten gemeinsam geplant werden – und die Beteiligten sollten wirklich dazu motiviert sein, sonst ist es am Ende vergebene Mühe. Jetzt endlich ein paar Beispiele:
     
    • Ein Tauschregal im Haus/in der Nachbarschaft einrichten
    • Ein kleines, nachhaltiges Straßenfest planen
    • Einen Gemeinschaftsgarten einrichten
    • Freunde/Familie/Nachbarn zu einem veganen Brunch oder Kaffee trinken einladen - per Videokonferenz.
    • Ein schwarzes Brett für Mitteilungen, Verschenken, Tauschen, Helfen aufbauen
    • Eine Liste von Gegenständen die ihr untereinander verleihen könnt erstellen
    • Ein Aufstrich-Kreisel: Das ist eine kleine Gruppe (4-10 Personen) in der abwechselnd jede*r eine Woche einen veganen Aufstrich zubereitet und an die ganze Gruppe verteilt. So hat man jede Woche einen frischen, nachhaltigen Aufstrich, muss aber nur einmal im Monat oder seltener selbst einen zubereiten.
  • träume ich mit ein paar Freunden von einer Utopie – Wie würde eine perfekte Gesellschaft aussehen? Wie wäre das gemeinsame Leben in so einer Gesellschaft? Und dann überlegen wir, was für uns ein  nächster kleiner Schritt in diese Richtung sein könnte.
  • informiere ich mich über Initiativen zum Thema Klimagerechtigkeit vor Ort, in der Region oder bundesweit: digital oder ich lasse mir Material zum Lesen zukommen. Momentan finden auch bei vielen Organisationen Webinare statt.