Theologische Impulse

Theologische Impulse zum Klimafasten

Gott sprach zu Mose: »Ich habe das Murren der Gemeinde Israel gehört. Sage ihnen: ›Gegen Abend bekommt ihr Fleisch zu essen, am Morgen sollt ihr euch an Brot sättigen. Ihr sollt einsehen, dass Ich da bin, eure Gottheit‹« Am Abend kamen Wachteln geflogen und bedeckten das Lager; am nächsten Morgen schlug Tau sich rings um den Zeltplatz nieder. Als der Tau verdunstete, blieb auf dem Wüstensand etwas Feines, Flockiges, wie feiner Raureif, übrig. Die Leute sahen es und riefen einander zu: »Was ist denn das?« Sie kannten das Zeug nicht. Mose klärte sie auf: »Das ist das Brot, das Er euch zur Nahrung gibt. Im Hinblick darauf gilt Ihre Anweisung: ›Sammelt, so viel ihr braucht, einen Krug pro Kopf der Bevölkerung. Jede Zeltgemeinschaft soll sich versorgen.‹« Die Israelitinnen und Israeliten taten das; die einen sammelten mehr, die anderen weniger. Als sie alles Gesammelte maßen, da hatten die Vielsammler keinen Überschuss und die Wenigsammler keinen Mangel, sie hatten gerade so viel heimgebracht, wie jede Person brauchte.

2. Mose 16, 11-18 (Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)

Weitere Schöpfungstheologische Impulse

Das Fasten ist die Speise der Seele. Wie die körperliche Speise stärkt, so macht das Fasten die Seele kräftiger und verschafft ihr bewegliche Flügel, hebt sie empor und lässt sie über himmlische Dinge nachdenken.

Johannes Chrysostomus (um 350 – 407, seit 397 Patriarch von Konstantinopel)

Wenn ihr fastet, schaut nicht finster drein wie die Scheinheiligen, die ihr Gesicht verstellen, um als Fastende bei den Leuten aufzufallen.

Matthäus 6, 16 (Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)

Danach wurde Jesus von der Geistkraft in die Wüste hinaufgebracht, um vom Teufel zur Versuchung Gottes verführt zu werden. Er fastete 40 Tage und 40 Nächte, zuletzt war er ausgehungert.

Matthäus 4, 1-2 (Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache)

Ist nicht dies ein Fasten, wie es mir gefällt: Unrechtsfesseln öffnen, Jochstricke lösen, Misshandelte als Freie entlassen, jedes Joch zerbrecht ihr! Geht es nicht darum? Mit Hungrigen dein Brot teilen, umherirrende Arme führst du in dein Haus! Wenn du Leute nackt siehst, bekleidest du sie, vor deinen Angehörigen versteckst du dich nicht.

Jesaja 58, 6-7 (Übersetzung: Bibel in gerechter Sprache