Woche 3: vegetarische Ernährung

Theologischer Impuls-Video

Eine Woche Zeit...

... für eine vegetarische Ernährung

Wurstbrot zum Frühstück, Schnitzel in der Kantine und Hühnerbrust zum Abendessen: 1100 Tiere verzehrt jede*r Deutsche im gesamten Leben – 60kg Fleisch jährlich. Dabei landet nicht einmal die Hälfte eines Schlachttieres bei den Konsumenten, sondern wird anderweitig verwer ­ tet. Wir essen zu viele Tiere und das schadet nicht nur dem Klima und den Tieren selbst, sondern auch uns. Ausgewogenes Essen, das weniger tie ­ rische Produkte enthält, ist gesund und lecker. Und leichter zuzubereiten, als du denkst.

Veranstaltung

Am Freitag 05.03.2021 wollen wir gemeinsam mit Ihnen kochen. Folgen Sie dem Link für mehr Infos.

GEMEINSAM NACHHALTIG KOCHEN
Foto: Thomas Max Müller/pixelio

IN DIESER WOCHE ...

  • esse ich an mindestens drei Tagen vegetarisch.
  • setze ich mich mit den Folgen unseres Fleischkonsums für Tier, Mensch und Umwelt auseinander, Lesetipp: Fleischatlas des BUND.
  • sehe ich mir gezielt das Angebot an vegetarischen und veganen Produkten in meinem Supermarkt an.
  • gehe ich auf kulinarische Entdeckungsreise und suche mir ein leckeres vegetarisches oder veganes Gericht heraus, das ich nachkoche. veggies.de, chefkoch.de
  • melde ich mich zur Veggie Challenge (veggiechallenge.de) an und kann wählen, ob ich während der Challenge fleischfreie Tage einführen oder mich vegetarisch oder vegan ernähren möchte.
  • probiere ich Hafermilch oder eine andere Pflanzenmilch in meinem Müsli oder Kaffee.
  • informiere ich mich über vegane Kleidung und vegane Kosmetik. utopia.de

„Liebe die Tiere, liebe jegliches Gewächs und jegliche Dinge! Wenn du alles liebst, so wird sich dir das Geheimnis Gottes in allen Dingen offenbaren!“

Fjodor M. Dostojewski

Ernährung & Wasser

1 kg Steak verursacht nicht nur eine große Menge CO2-Emissionen, sondern verbraucht auch enorme Mengen Wasser: ca. 15.500 Liter. Diese große Wassermenge wird vor allem durch den Anbau der Futtermittel verursacht. Ein Grund für den hohen Wasserbedarf der Rinderhaltung: Rinder wandeln ihr Futter besonders ressourcenaufwändig in Fleisch um, wenn sie wie in der industriellen Massentierhaltung wenig Raufutter und stattdessen große Mengen an Getreide und Soja bekommen.

Albert-Schweizer-Stiftung: Das steckt hinter einem Kilogramm Rindfleisch